BiJ ist jetzt seit knapp 2 Tagen aus Amerika zurück, und hier ist jetzt der original BiJ Blog, der die Zeit in Amerika über geführt wurde, damit ihr einen Überblick habt, was BiJ so auf Reisen alles gemacht hat, eine kleine Fußnote vielleicht noch: Es gibt einige Dinge die wir in Kleingruppen gemacht haben, getrennt von der großen Gruppe, da diese Erlebnisse allerdings ziemlich beeindruckend sind, haben wir den Blog aus der Sicht einer der Teilnehmer schreiben lassen und in diesem Stil erging es jedem speziell in seiner Gruppe:
Tag 1 - Ankunft
Nach 14 Stunden Flug sind wir endlich so gegen 16 Uhr in Texas gelandet und fuhren zusammen, in den Hauseigenen Bussen der First Baptist Church Bryan, nach Bryan, da der Flughafen von Houston etwa 2 Stunden von dort entfernt liegt. Nach einem ersten Abendessen in „Cici´s“, einer Pizzakette wo man einmal bezahlte und dann von einem Pizza Buffet soviel essen konnte wie man wollte, fuhren wir durch nach Bryan, wo wir von unseren Gasteltern warm empfangen wurden.
Nach einigen Ansagen wurden wir dann auch endlich jeder in seine Häuser entlassen, die für jeden von uns für die nächsten drei Wochen unser zuhause sein sollten.
Tag 2 - Rodeo
Wir hatten den ganzen nächsten Tag Zeit um uns von den Anstrengungen des Fluges zu erholen und unsere Gasteltern kennen zu lernen. Erst Abends hatten wir dann ernsthaftes Programm.
Um 5.30 Uhr sind wir dann alle zusammen zur Kirche aufgebrochen. Dort haben wir zusammen mit der Gruppe und anderen Gastfamilien zu Abend gegessen und dann einige formelle Dinge
geklärt.
Nach einer Führung durch die Kirche sind wir zum Rodeo gefahren, was wie immer echt genial war. Zwar ziemlich ziemlich heiß, aber genial.
Tag 3 & 4 - Eine lange Fahrt und der erste Tag im Camp
Gestern Morgen waren wir im Gottesdienst, wo wir uns im Gottesdienst vorgestellt haben und Grüße von der Gemeinde ausgerichtet haben. Wir waren in beiden Gottesdiensten anwesend. Die
Texanern haben jeden Sonntag zwei Gottesdienste, einen um 9 Uhr für die Jugendlichen und einen um 10.25 Uhr für die älteren Geschwister der Gemeinde.
Nach den Gottesdiensten gab es Mittagessen und gegen 3 Uhr nachmittags sind wir an der Gemeinde abgefahren in Richtung Mississippi. Die Fahrt war für 6 Stunden angesetzt, aber nach 8
Stunden waren wir erst in Louisiana um dort wie geplant im Hotel zu übernachten.
Heute morgen gab es dann bis 9.30 Uhr Frühstück und danach haben wir uns wieder aufgemacht in Richtung Camp. Dort sind wir um 2 Uhr angekommen und haben erst einmal unsere Räume bezogen
und dann zu Abend gegessen in einer großen Mensa.
Ich glaube, den meisten hängt das Essen ein wenig zum Hals heraus, weil es durch die Reiserei hauptsächlich Fastfood gibt.
Tag 5 - Die ersten tage im Camp
Wow der erste Tag im Camp gestern (also, der erste volle Tag) war richtig anstrengend.
Wir konnten uns in verschiedene Missionsfelder eintragen. Es gibt Games&Rec (spiele und Sport mit Kindern aus armen Verhältnissen), Construction (alles Handwerkliche), Social (Arbeit mit Obdachlosen und in Altenheimen), Creative (mit kreativen Mitteln Kinderstaetten und Altenheime verschoenern) und Children (arbeit mit Kindern aus Gettos).
Ich bin bei meiner Zweitwahl, bei Kindern gelandet. Dort wurden wir nochmals in Gruppen unterteilt die jeweils verschiedene Aktivitäten mit den Kindern machen. Ich wurde als Leiter fuer Bibelunterricht eingeteilt. Wir sind 6 Leute und machen Bibelunterricht mit jeweils 4 Gruppen von Kindern in einer Kindertagesstätte, wo, während der Ferien, Kinder im Alter von 4-12 Jahren kostenlos hinkommen können.
Diese Kinder haben echt krasses erlebt. Sie haben teilweise erlebt wie ihre Eltern erschossen wurden oder im Gefängnis sitzen, sie werden zu Hause vernachläßigt, misshandelt etc.
Demnach ist es echt anstrengend die Gruppen jeweils unter Kontrolle zu halten und ihnen von Jesus und Gottes Liebe erzaehlen zu koennen. Gestern, beim ersten Missionstag, sind die ganz kleinen meiner Gruppe echt auf der Nase herumgetanzt und waren einfach nicht zu bändigen. Die anderen drei Gruppen gingen einigermaßen.
Heute haben wir sie alle ganz gut händeln können.
Gestern habe ich bei den Kindern echt erlebt wie Gott wirkt. Die anderen haben mich auf einmal nach vorn gestellt und mussten mit 2 Kinder kurz raus und bevor die Kinder drinnen wieder laut werden konnten, habe ich ohne zu überlegen einfach angefangen die Bibelgeschichte die wir fuer den Tag geplant hatten zu erzählen. Und es kamen die Worte einfach so und die Kinder wurden ganz ganz still und haben zugehört. Das war ein echt tolles Erlebnis.
Heute hatte ich dann ganz viele Kinder die einfach auf mich zukamen und mich umarmt haben und gehalten werden wollten.
Neben den Missionseinsaetzen haben wir hier auch Abendprogramm (gestern alle als Cowboys verkleidet) und Worshipzeit, Kleingruppen, Andacht und Spiele.
Tag 6, 7 & 8 Campleben
Wir hatten wieder Worship und Andacht am Morgen und sind anschliessend zu unseren Missionseinsätzen gefahren.
Die Kinder waren teilweise echt wieder anstrengend, aber Jacobi, einer der Jungs, die immer Krawall machen und gar nicht ruhig zu bekommen sind, meinte nach unserer Bibelgeschichte: Ich
will beten!
Ich war total erstaunt darüber, denn alles hätte ich erwartet, nur das nicht. Also haben wir gebetet und nicht nur Jacobi, sondern auch noch ein paar andere Jungs haben mitgemacht und
auch laut gebetet. Ein echt schönes Erlebnis.
Nach den Missionseinsätzen haben wir Deutschen zusammen ein Lied eingeübt. Ein Kinderlied namens Superstar mit den entsprechenden Bewegungen dazu.
Abends gab es eine Talentshow, wo verschiedene Gruppen etwas präsentiert haben und wir haben es echt gerockt! Die Amis haben alle mitgemacht bei den Bewegungen und seit gestern Abend hört
man den Refrain überall. Alle singen es ständig!
Heute war der Tagesablauf in etwa gleich. Wir hatten ein letztes Mal die Missionseinsätze und ich muss sagen, bei einer Gruppe von Kids musste ich echt die Tränen zurückhalten. Ein Junge
hat sich mit einem von uns noch weiter unterhalten und Fragen zum Glauben gestellt und eines der Mädels hat mit einer Mitarbeiterin ganz lange gebetet.
Ich bin echt dankbar, dass ich diese Kids kennenlernen durfte auch wenn sie mich viele Nerven gekostet haben.
Einer der Jungs hat sich heute so gut benommen, dass ich ihn gelobt habe und er wollte mich gar nicht gehen lassen. Ich hatte ihn gestern mehrfach ermahnen müssen und ihm im nachhinein
erklärt, dass ich nicht so streng mit ihm sein will, aber er mir keine Chance lässt. Dass ich gern mit ihm freundschaftlich sein will, aber er es mir nicht einfach macht.
Ich hätte nicht gedacht, dass er das wirklich so angenommen hat. Jedenfalls war er wie gesagt der süßeste heute.
Nachher haben wir noch Worship und Zeit mit unserer Gruppe und dann ein Abschlussspiel.
Tag 9 - Wieder Zuhause
Endlich wieder in Bryan!
Gestern Abend hatten wir wieder Worship und Andacht mit der Gemeinde.
Danach wurde ein Abschlussspiel gespielt. Auf dem Footballfeld. Jede Kleingruppe musste verschiedene Aufgaben erledigen und das alles in möglichst geringer Zeit um hoffentlich einen Pokal
zu gewinnen.
Ich habe zugeschaut und Video gemacht. Es war einfach genial und die Atmosphäre im Stadion war der Hammer!
Alle hatten mega viel Spaß und waren traurig, dass es der letzte Abend im Camp war.
Heute morgen sind wir (wieder) früh aufgestanden und haben die Zimmer leer geräumt und die Autos beladen. Dann gab es Frühstück und nach den anschließenden Kleingruppen fand die
Abschlusscelebration statt. Sie war gefüllt mit Lobpreis und vielen vielen Foto und Video Eindrücken von der Campwoche.
Um 10.45 Uhr sind wir dann abgefahren.
Gegen 13 Uhr haben wir gehalten um mittag zu essen und danach bin ich unseren Bus bis nach Bryan gefahren! Ein 15 Personenauto, die weite Landschaft Louisianas und Texas, Teens im Auto,
mein Pastor auf dem Beifahrersitz, einer unserer Busse vor dem Wagen, ein Bus, ein Auto mit Hänger, ein Transporter und ein anderes Auto hinter dem Wagen.
Wir sind alle heil angekommen, 2 Stunden früher als gedacht, und nun alle fertig für unser Bett.
Tag 10 - GoDi und Sunday School
Heute Morgen waren wir alle in der Kirche. Der Großteil der Gruppe saß um 9 Uhr im ersten Gottesdienst und ein paar andere und ich waren im Raum wo die Sonntagsschule der Studenten im
Anschluss an den Gottesdienst stattfindet.
Da wir heute die Sunday Class gestaltet haben, mussten noch einige Dinge vorher organisiert und geprobt werden.
Ich hatte die Leitung der Sundayclass. Ich hatte das Programm aufgestellt und dann auch die Leitung übernommen und die Predigt. Wir haben mit einigen Ankündigungen angefangen, dann
gebetet und dann haben Riki, Anki und Esther mit einem Worship Tanz zu Licht dieser Welt die gemeinsame Zeit eingeleitet. Danach hat Marina ihr Zeugnis gegeben und ich habe sie übersetzt. Sie hat
das echt super gemacht. Im Anschluss habe ich zum Thema Liebe gepredigt und danach hat Tina 'Who am I' gesungen. Ich hatte echt Gänsehaut.
Zum Schluss haben dann alle noch in Kleingruppen gebetet.
Ich war echt nervös vor dem Tag heute. Ich hatte keine Zeit auch nur irgendetwas für die Predigt aufschreiben zu können. Klar hatte ich mir überlegt was ich sagen wollte, aber ich war
echt drauf angewiesen, dass Gott durch mich spricht und es war echt gut.
Viele sind nach der Sunday class auf mich eingestürmt, haben sich bedankt, haben gesagt, dass es genau ihr Thema war, haben sich noch mit mir über das Thema unterhalten.... total super
und echt geniales Feedback. Das hat mich riesig gefreut.
Es waren um die 150-160 Leute in der Sunday class. Wir hatten die der Studenten mit der der Jugendlichen zusammengelegt. Also, Leute von 13-25 Jahre in etwa, plus einige
Erwachsene.
Was für eine Erfahrung!
Heute Abend haben wir in der Gemeinde zu Abend gegessen (nachdem ich Nachmittags endlich einmal ein wenig schlafen konnte) und nachdem wir dann noch einiges organisatorisches geklärt
hatten, gab es dann Eis. Chocolate Chip Cookie Dough Ice Cream!!!!!! YAY! Endlich! Mein Lieblingseis!! =)
Morgen Früh geht es los nach San Antonio bis Donnerstag. Also weiß ich wieder nicht, ob ich Internet habe oder nicht. Ich werde aber wieder versuchen welches zu finden.
Tag 11 - Austin
Um 10 Uhr heute Morgen sind wir alle an der Kirche abgefahren. Die beiden Kirchenbusse und ein Privatwagen von Hansons waren unterwegs.
Den ersten Halt haben wir um 12 Uhr gemacht, um Mittag zu essen. Die meisten waren bei Subway oder Whataburger (schon wieder Fast Food!!! Ich hab noch nie so viel Fast Food in Amerika gegessen wie auf diesem Trip).
Anschliessend ging es weiter bis nach Austin, wo wir eine Führung von Mauri durch das Regierungsgebäude bekommen haben, denn Austin ist ja die Hauptstadt von Texas.
Danach sind wir in eine Art Museum gegangen, wo wir einen interaktiven Film über Texas Wetter gesehen haben. Interaktiv heißt, man wurde auch mit Wasser angesprüht und der Stuhl hat gewackelt und Lichter sind wie Blitze aufgeflackert.
Ich hab mich sooo oft erschrocken....... =)
Als wir wieder aus dem Museum herauskamen, haben wir auch direkt zu spühren bekommen, was uns zuvor gezeigt wurde in dem Film: das Wetter wechselt von der einen auf die nächste Sekunde!
Es begann zu regnen und auf dem Weg nach Roundrock kamen wir in ein Riesengewitter.
Faszinierend die Blitze!
Wir haben bei einem Outlet Center gehalten und sind eine Stunde lang shoppen gegangen. Viel zu wenig Zeit!
Aber: Ich hab neue Chucks gefunden =) =) =)
Meine sind ziemlich kaputt und da hab ich hier jetzt echt ein Schnäppchen gemacht. =)
Um 18.15 Uhr ging es weiter zum Baseball Spiel in Roundrock. Es haben die Roundrock Express gegen eine Mannschaft aus Iowa gespielt.
Vor dem Ende des Spiels sind wir aber abgefahren, weil wir noch 1,5 Stunden Fahrt bis San Antonio hatten.
Nun sitze ich im Hotel.
Tag 12 - Schlitterbahn
Heute morgen, 8.30 Uhr Frühstück, 9.15 Uhr Abfahrt.
Wir sind etwa eine 3/4 Stunde nach New Braunsfels gefahren und wohlbehalten bei dem Wasserpark 'Schlitterbahn' angekommen.
Fuer alle die es wissen wollen, New Braunsfels war ursprünglich eine deutsche Kolonie. Deswegen der Name der Stadt. Man kann noch einige Spuren dieser alten deutschen Kolonie erkennen:
ein Hotel heißt Edelweiss und sieht aus wie ein Schwarzwaldhaus. Einige Restaurants haben deutsche Namen, wie Wursthalle oder Oma's Haus. Ebenso wie der Wasserpark ja auch Schlitterbahn heißt.
Wobei es davon mehrere in Texas gibt.
Jedenfalls, nachdem wir angekommen waren, haben wir so Eintrittsarmbänder bekommen und sind dann in einen Bus gestiegen. Der Park ist nämlich in den neuen und den alten Teil unterteilt
und dazwischen fährt ein Bus die Menschen hin und her.
Wir sind in den neuen Teil zuerst gegangen.
Nachdem ich mich direkt zu Beginn mit ein paar Leuten aus der Gruppe bei der beliebtesten Rutsche in Texas angestellt hatte und 1,5 Stunden gewartet habe, konnten Aubrey und ich endlich
rutschen. Das war eine geniale Rutsche! Es ging rauf und runter, um scharfe Kurven und durch Tunnel. Aubrey hat die ganze Zeit geschrien! =)
Wenn ich nicht so lange hätte anstehen müssen, wäre ich noch ein paarmal gerutscht. =)
Es gab viele verschiedene Rutschen, lange, kurze, schnelle, langsamere......
Und es gab Strömungskanäle, wo man auf Tubes (große Reifen) liegend herumtreiben konnte.
Um 3 Uhr haben wir uns wieder getroffen und die Hälfte der Gruppe ist dann abgefahren, während die andere noch geblieben ist, bis kurz nach 6.
Es gab dort übrigens auch einen Turm, wo man mit Seilen hochgezogen wird und dann liegend im freien Fall losgelassen wird. Das kostete aber exta. Mein Bruder musste das natürlich
unbedingt machen.
Die Gruppe die früher gefahren ist hat einen Stop bei Super Target (ähnlich wie Walmart nur besser) eingelegt. Nach 2 Stunden shoppen, haben wir noch schnell was gegessen und sind dann
zurück zum Hotel. Dort hab ich erstmal geduscht, nach so einem Tag eine Wohltat. =)
Anschliessend bin ich mit noch paar Anderen gegenüber was zu Trinken holen gegangen, etwas spazieren, den Sonnenuntergang fotografieren und nun werde ich ins Bett gehen, bzw auf mein
Zimmer im Hotel.
Tag 13 - Six Flag
Heute konnten wir endlich etwas länger schlafen. Sind erst um 8.30 aufgestanden. =)
Um 10 Uhr, nach dem Frühstück, saßen wir in den Bussen und waren auf dem Weg in Richtung Six Flags, einen großen Achterbahnpark.
Es war der Hammer!
Ich bin zuerst mit Esther, Sandra und Inga auf die riesen Holzachterbahn und danach konnt ich kaum geradeaus laufen, weil man da sowas von zusammengestaucht wurde, dass einem alles
wehtat. Es ging einfach viel zu schnell und von viel zu hoch nach unten.
Danach sind wir auf eine mit freihängenden Fässen gegangen. Die hatte ganz viele Loopings und Drehungen. Erst dachte ich ich sterbe und habe mich gefragt warum ich mir das eigentlich
antue, doch nach der Fahrt war ich richtig begeistert.
Wir sind noch einige andere Achterbahnen gefahren, eine ganz ganz schnelle, einen langsamen Zug, und dann die wo wir als zweites drauf waren noch 2 Mal. =)
Der ganze Tag war immer wieder von Regen durchzogen, was echt schade war, aber die Anstehschlangen verkürzt hat.
Gegen 3 Uhr haben wir uns alle wiedergetroffen und eine Gruppe ist wie gestern früher gefahren (ich auch). Die anderen sind jetzt noch im Park, bei Regen und ich sitze hier schön warm
eingepackt und frisch geduscht. =)
Nachher fahren wir noch was essen und dann werde ich denke ich auf dem Zimmer mal ein wenig versuchen zur Ruhe zu kommen.
Tag 14 - San Antonio, The Alamo & Outlet Center
7.30 Uhr aufstehen, 8.00 Uhr frühstücken, 8.30 Uhr die Busse beladen und abfahren.
So sah mein heutiger Morgen aus.
Wir haben dann etwa 45 Minuten gebraucht, bis wir die Busse in San Antonio Zentrum geparkt hatten und zum Alamo, dem historischen Gebäude Texas' schlechthin gehen konnten.
An diesem Ort haben die Texaner 1800-irgendwas gegen die Mexikaner unter der Leitung von Santa Ana gekämpft. Die Texaner wurden von James Bowie, Sam Houston und David Crocket angeführt.
Das ist das historische Ereignis um Texas herum.
Jedenfalls sind wir genau dort hingegangen, haben es besichtigt und eine kleine Führung mitgemacht.
Anschließend konnten sich alle in kleinen Gruppen frei bewegen bis 1 Uhr. Ich bin mit ein paar Leuten zum Riverwalk, ein Fluss, der auf einer tieferen Ebene durch die Stadt fließt. Er ist
wunderschön gestaltet und es gibt viele Restaurants, Hotels und Geschäfte am Ufer.
Wir sind zusammen ins Hard Rock Cafe, muss doch sein =)
Anschließend sind Sandra und ich weiter am Ufer entlangspaziert, haben irgendwann unseren Proviant gegessen und einfach die Umgebung genossen.
Um 1 Uhr haben wir uns alle mit der Gruppe vor dem Alamo getroffen. Wir haben uns von Katja verabschiedet, die gerade im Flieger nach Deutschland sitzt, und von Anita und Charlie, die
weiter nach Denver fliegen. Kein einfacher Abschied.
Die Gruppe ist dann weiter nach San Marcos zum Outlet Center gefahren.
Als wir nach 1,5 Stunden ankamen und über das Gelände gefahren sind waren wir alle völlig überfordert! Es gab sooooo viele Läden!!! Wir wussten gar nicht wie wir zu all den Shops gelangen
sollten wo wir hin wollten und wo man bitte zuerst hingehen sollte.
Einfach riesig!!!
Letztendlich hat alles geklappt und ich habe 2 Hosen, 4 Shirts und ein Kleid gekauft, die alle echt günstig waren. =)
Nach 4,5 Stunden shoppen waren wir alle erschöpft und sind mit den Bussen zurück nach Bryan gefahren, wo wir gegen 9.15 Uhr abends ankamen.
Tag 15 - Freizeit
Am 15 Tag hatten wir einen Freien Tag mit unserer Hostfamilie, weshalb wir nichts mit der Gruppe gemacht haben.
Tag 16 - Blockparty & Campustour
Um 10 Uhr mussten wir an der Kirche sein, wo wir dann mit den beiden Kirchenbussen abgefahren sind zu den Häusern wo die internationalen Studenten wohnen. Bryan/ College Station hat die
größte Universität von Texas, die 'Texas A&M'. Dort studieren 49.000 Studenten, wovon etwa 10.000 Auslandsstudenten sind. Zu denen sind wir rüber gefahren um eine Blockparty zu veranstalten.
Es gab Fußball draußen, eine Hüpfburg für Kinder, freies Mittagessen, und drinnen Brettspiele, Armbänder selbermachen, Gesichtsbemalen für Kinder und Beautyzeugs. Es waren echt viele Leute dort
und wir sind mit vielen ins Gespräch gekommen. Ich habe ein Armband selber gemacht und eines von Veronika geschenkt bekommen. Anschließend habe ich die Mädels am Beauty Tisch
besucht.
Um 15 Uhr, nachdem alle weg waren und unsere Gruppe alles aufgeräumt und sauber gemacht hatte, haben wir uns alle in einen der Busse gequetscht und sind über den A&M Campus gefahren
(der sehr sehr riesig ist).
Oliver, einer der Texaner, hat uns bei jedem Gebäude gesagt, was es ist und welche Geschichte es hat und ich habe es durch den Buslautsprecher übersetzt. Bei ein paar Plätzen sind wir
ausgestiegen und haben sie genauer besichtigt.
Nachdem Toney uns allen ein Getränk bei Subway ausgegeben hatte, weil es heute richtig heiß war, und wir den A&M Shop besucht hatten, sind wir alle wieder zur Kirche
gefahren.
Dort gab es Abendessen und wir haben unser Lied für den Gottesdienst morgen früh geprobt.
Ich hatte etwas Zeit mit Travis, meinem 'Bruder' zu sprechen und ein bisschen mit ihm zu scherzen.
Tag 17 - Ralle´s Predigt & Barbeque
Um 8.30 Uhr mussten wir an der Kirche sein, weswegen es um 6.45 Uhr aufstehen hieß!
In der Kirche angekommen habe ich einen Programmablauf für beide Gottesdienste erhalten und dann den Text für die Textlesung. Wir haben die Mikrofonsituation besprochen und dann hat die
Gruppe einmal kurz unseren Song geprobt.
Um 9 Uhr hat der Gottesdienst begonnen mit Tinas Solo 'Who am I'. Spaeter waren dann Natalie und ich dran. Natalie hat ihr Zeugnis gegeben und ich stand dahinter falls sie Hilfe oder
Uebersetzung braucht. Aber das war gar nicht notwendig, weil sie das echt super gemacht hat. Im Anschluss habe ich die Textlesung gemacht und nach ein paar Liedern hat Ralf gepredigt, ebenfalls
in Englisch ohne Übersetzer. In der Predigt ging es um Matthäus 14:22-33, wo Petrus zu Jesus auf dem Wasser geht. Ralf hat das ganze mit 'On Tour Texas' verglichen, da wir echt große Wunder
erlebt haben. Wir wurden überraschend ausgewählt von einer Organisation gesponsort zu werden und 9.000 Euro zu bekommen, sowie 4 Wochen bevor alle abgeflogen sind, erst die Flugtickets da waren,
denn zuvor waren die Preise zu hoch, waren immer weiter angestiegen, die Gruppe war zu groß um in einem Flugzeug zusammen zu fliegen etc. Und 4 Wochen vor Abflug sagte eine Airline: wir haben 28
Tickets reserviert, in einem Flieger zusammen, für 650 Euro pro Person!!!!
Gott hat echt ein großes Wunder getan.
Während der Kollekte haben wir unseren Song gesungen, 'Näher zu Dir', und am Ende des Gottesdienstes hat Ralf noch Dankgeschenke an die Gemeinde überreicht: eine Flagge mit den
Unterschriften unserer Gemeindemitglieder und ein auf Glas gemaltes Wappen von Siegburg. Ich habe ihn bei der Überreichung übersetzt.
Im zweiten Gottesdienst haben wir genau die gleichen Sachen gemacht, allerdings war ich zu Anfang an der Reihe mit der Textlesung und später dann hat Natalie Zeugnis gegeben und direkt
daran angeschlossen kam unser Lied und dann Tinas Solo während der Kollekte.
Alles hat super geklappt, ausser anscheinend der Live stream.
Um kurz vor fuüf sind Mum und ich zur Kirche gefahren, wo es um 7 Uhr unser Goodbye BBQ (Barbeque) gab. Ein paar Leute haben Eindrücke an alle weiter gegeben, die sie hier in der Zeit die
wir hier waren gewonnen haben. Ebenso sind einige Freunde aufgetaucht (für die die sie kennen: Andrea Braught, Amanda Kanwisher mit Arturo, Alex Cumpton und Mauri Jane Franke). Sie wollten
einfach hallo sagen und uns auch verabschieden.
Simon ist mit ein paar Leuten Basketball spielen gefahren nach dem Abend und Mum und ich sind noch zu Walmart um ein paar Sachen zu holen. Dort haben wir ausserdem einen Mann an der Kasse
getroffen, der sich dann noch etwas länger mit uns unterhalten hat, weil er es genial fand, dass eine so große Gruppe aus Deutschland nach Amerika kommt um dort Missionsarbeit zu leisten und eben
dass wir Christen sind.
Wir haben uns bestimmt eine viertel Stunde lang unterhalten.
Dann sind wir nach Hause und gleich geht's ins Bett weil ich um 7 Uhr in der Kirche sein muss!
Tag 18 - Down Home Ranch & Campnachtreffen
Ugh, 6 Uhr aufstehen!!!
Um 7.15 Uhr mussten wir an der Kirche sein. Die Gruppe und Debbie sind mit einm Kirchenbus und einem Auto zur Down Home Ranch gefahren, eine Ranch wo Menschen mit Down Syndrom leben,
unter anderem meine Gastschwester Kara, Debbies Tochter.
Ralf, Basti, Toney und ich sind in der Kirche geblieben, bzw sind wir zu Cracker Barrel gefahren um dort zu frühstücken. Ich hatte Buttermilchpfannkuchen mit Zimtäpfeln.
Lieblingsfrühstück!! =)
Wir haben auch zwei ältere Herren aus der Gemeinde getroffen. Sie sind vor uns gegangen und als wir bezahlen wollten sagte die Bedienung: Oh, die beiden Herren die hier am Nebentisch
saßen haben schon für Sie bezahlt!
Total krass.
Nach dem Essen sind wir wieder zurück zur Kirche, um am Staff meeting teilzunehmen. Dort treffen sich alle Minister (Teilbereichspastoren wenn man so will) und der Pastor der Kirche um
über die Gemeindebereiche zu sprechen.
Wir waren dort um unser nächstes Projekt vorzustellen, was wir mit der Kirche in Texas zusammen veranstalten wollen. Wir haben uns ausgetauscht und Fragen gestellt. Hierzu erstmal nicht
mehr. ;)
Nach dem Meeting sind Toney, Ralf, Basti und ich der Gruppe hinterher zur Down Home Ranch. Als wir ankamen waren sie gerade mit Mittagessen fertig. Kara hat mich überglücklich begrüßt. So
süß!
Die Gruppe hatte zusammen mit den Ranchbewohnern Unkraut gejätet, in den Gewächshäusern alles saubergemacht und für Pflanzen vorbereitet und die Ranchbewohner in verschiedenen Gruppen zu
ihren Arbeitsstationen begleitet.
Nach dem Mittagessen, also nachdem Ralf, Basti, Toney und ich angekommen waren, sind wir alle im Pool schwimmen gegangen. War richtig chillig.
Ich habe mir aber einen starken Sonnenbrand geholt.
Gegen 2.30 Uhr sind wir wieder zurück nach Bryan gefahren, wo wir um 4 Uhr ankamen. Wir haben als deutsche Gruppe zusammengesessen und kurz geredet. Dann haben wir im Sunday class Raum
gewartet, bis die Jugendlichen die mit auf dem Camp waren ankamen. Wir haben gequatscht, gespielt, zusammen gegessen und Spaß gehabt. Es war soetwas wie ein Camp Nachtreffen.
Habe nur noch morgen hier und Mittwoch muss ich früh morgens zum Flughafen. =(
Hat eine gute Seite und ganz viele schlechte.
Tag 19 - Freier Tag & Segnungsabend
Wir hatten heute wieder einen freien Tag mit unser Hostfamilie, da es unser letzter war, den jeder von uns auf seine eigene Art nutzte, ich persönliche besuchte eine Mall, so etwas wie eine Arkade in Deutschland, nur etwas größer. Um 5 Uhr waren wir wieder zu Hause, mussten aber um 6 schon wieder in der Kirche sein.
Unsere Gruppe und ein paar Texaner haben sich getroffen um einen Zeugnis- und Segnungsabend zu haben. Es war wie immer ein erfolgreicher Abend. Viele haben Zeugnis gegeben, viele haben etwas erzaehlt, viele haben fuer sich beten und sich segnen lassen. Es war schoen mitzuerleben, wie viele Gott beruehrt hat und auch wer alles Entscheidungen fuer Gott oder das eigene Leben getroffen hat. Am Ende des Abends haben sich alle noch von mir verabschiedet, weil ich ja morgen frueh fliege und die Gruppe morgen Abend.
Tag 20 - Abreise
Wir hatten noch einige Zeit am Tag zum packen und zum verabschieden, da unser Flug erst Abend kam und wir erst um 2 in der Gemeinde sein mussten zur Abreise. Als es dann soweit war verabschiedeten wir uns unter Tränen von den Texanischen Jugendlichen, Studenten, wie Erwachsenen. Nach einer langen Autofahrt kamen wir dann am Houston Airport an, wo wir eincheckten und etwa 2 Stunden warteten bevor wir den Flieger betreten durften. Der Flug nach London dauerte etwa 7 Stunden und wir konnten ohne Wartezeit direkt in den Flieger nach Frankfurt umsteigen und sind direkt los, und nach dem kurzen Flug kam jeder einzelne sicher und wohl behalten in Frankfurt an, wo jeder wieder seine liebsten in die Arme schließen konnte und seiner Wege gehen konnte.
Abschließend war die Tour einfach Traumhaft.
Jeder braucht seine Zeit um die Ereignisse und Erlebnisse dort zu verdauen, aber ich glaube es gab niemanden, der nicht auf dieser Tour berührt worden ist. Diese Tour war wirklich von großer Hand geplant. Von einer wirklich großen Hand ;)
Quelle: Vermalt. Blogspot
